Das innere Kind

Grundbedürfnisse

Wir alle kommen als kleine, abhängige Wesen auf die Welt. Wir brauchen Nachrung, Schutz, Liebe, Zugehörigkeit und Geborgenheit. Das ändert sich auch nicht mehr. Selbst als Erwachsene sind das unsere allertiefsten Bedürfnisse.

Ängste

Durch negative Erfahrungen, Traumas und Verletzungen erleben wir "schlechte" Gefühle und da diese unangenehm sind, wollen wir diese vermeiden. Wir und unser Gehirn tun alles dafür diese "schlechten" Gefühle zu vermeiden. Ganze Persönlichkeiten, Karrieren und auch Familien werden aufgebaut und alles nur zu einem Zeck: Ablenkung vor diesen Gefühlen des inneren Kindes.

Das innere Kind

Diese verdrängten, unterdrückten Gefühle leben in uns weiter. Diese Anteile aus der Kindheit bestimmen häufig unser Leben, weil sie sich immer wieder Wege suchen in unser Bewusstsein zu kommen und unser Leben zu beinflussen. Das Geschieht solange, bis wir ihnen Raum geben. Wenn wir die Reise nach innen, zu unserem inneren Kind machen, können wir uns mit den Erlebnissen aussöhnen. Durch das akzeptieren und fühlen der Kindheitserfahrungen können wir sie integrieren und schließlich loslassen. Nur so werden wir jemals unser Leben frei von Ängsten führen können.

Gefühle

Ein Gedanke ruft eine Emotion hervor.  Eine Emotion kann tausende von Gedanken hervorrufen

Wofür Leben wir? Für Gedanken oder Gefühle? Wenn wir ein Ziel erreichen, sind es die Gedanken oder die Gefühle darüber die es besonders machen?

Woher kommen Probleme? Von Gedanken oder Gefühlen?

Gefühle

Ein unterdrücktes Gefühl kann uns Jahre lang begleiten und unser Leben bestimmen. Bestimmte Ängste führen dazu, dass wir unsere ganze Zeit und Energie damit verbringen diese wegzudrücken und es bleibt nichts mehr fürs eigentliche Leben. Je mehr wir gegen die Gefühle gehen, desto mächtiger werden sie.

Also was tun?

Zur Quelle der Gefühle reisen. In der Kindheit finden wir oft die Wurzeln der Emotionen die wir immer noch, bewusst, oder unbewusst mit uns rumtragen.

Diese können wir dann akzeptieren, fühlen und schließlich loslassen.

Das Gegenteil - Prinzip

Ablenkung, Flucht und Kampf

Allgemein gibt es drei verschieden Arten Gefühlen aus dem Weg zu gehen.

Ablenkung: Wir übertönen das anklopfen der unangenehmen Gefühle, durch etwas was Momentan stärker ist, wie : Drogen, Partys, Sex, Alkohol, Filme, Serien, das Drama von Freunden und Familien etc.

Flucht: Wir lassen uns gar nicht erst auf etwas ein. Wenn wir uns nicht verlieben, begeistern etc. können wir auch nicht velretzt werden oder versagen.

Kampf: Wir fühlen das brodeln der Gefühle im Unterbewusstsein und was machen wir? Wir machen andere Verantwortlich. Angriff ist die beste Verteidigung. Um nicht die eigentliche Ursache fühlen zu müssen sind wir bereit andere zu verletzen.

Die Grund Angst

Machen tun wir das alle aus einem einfachen Grund: Angst. Angst vor unseren eigenen Gefühlen.

Wir haben so eine große Angst zu fühlen dass wir alles dran setzen es nicht zu tun. Unter Wut liegt zum Beispiel Verletzung. Und darunter wiederum meistens die Angst verlassen zu werden und dann alleine zu sein. Fast jedes unangenehme Gefühl lässt sich auf diese Grund Angst zurück führen. Wir sind Herdentiere. Wir brauchen Gemeinschaft und Liebe zum überleben. Auf alles andere (ausser Nahrung und Schutz) könnten wir verzichten und trotzdem überleben.

Loslassen

Gefühle sind etwas ungreifbares. Wie Schlaf. Magisch, Kraftvoll, aber immer für uns. Der erste Schritt zum loslassen ist sie zuzulassen. Danach können wir sie akzeptieren, dann fühlen und schließlich loslassen.

Das große Problem hierbei sind unsere Gedanken. Wir halten unsere Gefühle fest, beurteilen sie, kämpfen gegen sie, oder drücken sie aus. All das führt zu vielem, aber nicht zum loslassen. Natürlich ist es schwer die großen Brocken gleich am Anfang loszulassen. Daher ist es besser erstmal mit leichten Sachen anzufangen, alltäglichen. Gleichzeitig lohnt es sich in die Vergangenheit zu fühlen und angestaute Sachen schrittweise loszulassen und uns zu befreien.

Dieser Prozess kann langwierig sein und Hilfe von aussen kann einen unterstützen.

Das ganze ist zu energetisch und unrational um es hier groß runterzubrechen. Das wichtige ist nur: es ist KEINE Arbeit. Es ist der Weg nach Innen von dem alle großen Lehrer*innen reden. Es ist der Weg zum Selbst, zur eigenen Größe, zur Liebe in dir und in allem. Es geht darum in Verbindung mit dir zu gehen. Ins fühlen. Dein inneres Wesen zu fühlen. Dazu gehören auch die "negativen" Gefühle. Nach und nach merken wir dass diese gar nicht "negativ" sind, sondern wundervoll und dass sie uns lieben.